Geschichte des Mayenhofs

1938-1990

Der Mayenhof wurde 1938 vom Ehepaar May erbaut und fungierte zuerst als Fremdenheim. In den 1950ern wurde das Haus von der reformierten Gemeinde Dresden benutzt, jedoch konnten diese es nicht kaufen, da der Staat das Vorkaufsrecht hatte und dieses ausübte. Zuerst wurde es als Ferienheim und danach als Lehrlingswohnheim genutzt. Nach der Wende übernahm die Treuhand das Grundstück, da ein Rückübertragungsantrag der Familie May abgelehnt wurde.


Ostseelager des Evangelischen Kreuzgymnasiums vor dem Mayenhof

In Zeiten der DDR fuhren die Schüler des Evangelischen Kreuzgymnasiums Dresden oft in das ,,Ostseelager“ in Rügen, wobei sie dort einige Stunden Kohl ernteten und sich danach am Strand erholen durften. Nach der Wende wurde die Arbeitskraft der Schüler unnötig und auch der Pachtvertrag wurde 1994 für das Jahr 1997 gekündigt, worauf man sich nach einem neuen Landheim umschaute.

Der Mayenhof als Landheim des evangelischen Kreuzgymnasiums

Nach der Übernahme durch den „Landheim Mayenhof e.V.“ kam es zu gründlichen Renovierungsarbeiten und am 14.04.1999 zur Einweihung des Mayenhofs als neues Landheim des Evangelischen Kreuzgymnasiums Dresden. Vor allem dem Einsatz von Musiklehrer Günther Keucher ist es zu verdanken, dass das Schullandheim Mayenhof bis heute zu einem festen Bestandteil des Schulalltags der Kreuzschülerinnen und -schüler gehört, die in jedem Schuljahr von der 5. bis zur 9. Klasse einen einwöchigen Aufenthalt durchführen.